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Patientin Erde braucht Hilfe – die Füchse sind zur Stelle!


Am 20. und 21. Juli fanden an der Grundschule Heinersreuth zwei spannende und abwechslungsreiche Umwelttage statt.
Frau Karch, die Umweltbeauftragte unserer Schule, konnte das Jammern der „Patientin Erde“ nicht länger mit anhören. Schnell wurde ihr klar: Alleine konnte sie der kranken Erde nicht helfen. Deshalb holte sie sich Unterstützung bei den vielen kleinen und großen Füchsen aus unserem Fuchsbau und brachte die Patientin Erde kurzerhand mit in die Schule.
Der Patientin Erde ging es nämlich überhaupt nicht gut: Sie hatte Fieber, weil es auf der Erde immer wärmer wird. Ihr Bauch schmerzte, weil sie all das Plastik und den vielen Müll nicht verdauen kann. Sie hatte großen Durst, weil das Wetter zunehmend verrücktspielt, es lange trocken bleibt oder Meere, Bäche und Flüsse verschmutzt sind. Außerdem musste sie immer wieder husten, weil die Luft voller Abgase und Schadstoffe ist.


Natürlich wollten die Füchse sofort helfen!


Anhand einer kindgerechten Geschichte erfuhren die Schülerinnen und Schüler zunächst mehr über die Erderwärmung sowie über die Verschmutzung von Luft, Wasser und Natur. Anschließend wurde nicht nur zugehört und nachgedacht, sondern auch selbst geforscht, gebaut, gelesen und ausprobiert.
Am zweiten Umwelttag besuchten die Füchse verschiedene Stationen rund um den Umwelt- und Klimaschutz. Dabei entstanden unter anderem kleine Biogasanlagen – natürlich mit direktem Bezug zur Biogasanlage in Heinersreuth. Die Kinder stellten außerdem fruchtige Limonade in verschiedenen Geschmacksrichtungen her – ganz ohne Plastikflaschen und ohne zusätzlichen Zucker.
Auch der Müll in unseren Meeren und Wäldern wurde genauer unter die Lupe genommen. Die Füchse erfuhren, welche Gefahren Plastik für Tiere und Natur mit sich bringt und wie Abgase und andere „Püpse“ unsere Luft verschmutzen und die schützende Luftschicht um unsere Erde immer dicker werden lassen.
Zum Abschluss beschäftigten sich alle Klassen mit dem ökologischen Fußabdruck. Gemeinsam überlegten die Füchse:
Was können wir selbst tun, damit es unserer Patientin Erde bald wieder besser geht?
Die jungen Umweltheldinnen und Umwelthelden aus dem Fuchsbau sammelten viele tolle Ideen und zeigten eindrucksvoll, dass wirklich jeder Fuchs einen kleinen oder großen Beitrag zum Schutz unserer Erde leisten kann.
Es waren zwei aufregende und lehrreiche Tage, die unsere Füchse begeistert wachgerüttelt und zugleich viel Raum für neue Ideen geschaffen haben. Nun stellt sich die Frage: Was können wir im kommenden Schuljahr an unserer Schule dauerhaft verändern oder fest etablieren, um unsere Erde noch besser zu schützen?


Seid gespannt, welche Ideen unseren Füchsen einfallen und was wir davon an unserer Schule umsetzen werden!








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